Sonntag, Mai 24, 2009

Antonias Kindheit und Jugend

Ich glaube, Kindheit ist die beste Zeit für fast alle Leute. Als man ein Kind ist, hat man kein Problem und man ist glücklich. Ich habe gute Erinnerung an meine Kindheit, obwohl sie nicht einfach war. Als Kind war ich sehr schüchtern und einsam. Deshalb hatte ich wenige Freunde. An der Schule war ich eine gute Schülerin. Lernen hat mir immer viel Spaß gemacht, vielleich weil es für mich nicht schwierig war. Als Kind, und natürlich auch als Mädchen, musste ich zu Hause beim Haushalt helfen: den Tisch decken, und die Wohnung aufräumen, das Geschirr spülen, putzen und, natürlich, mein Bett machen und mein Zimmer aufräumen. Die Hausarbeit war kein Problem für mich. Trotzdem gab es dazu andere Probleme: meine Schwester und ich mussten die Hausearbeit machen und meine Brüder durften keine Arbeit machen. Das war sehr ungerecht. Samstags sind wir normalerweise zu unserm Bauernhof gegangen. Das hat mir Spaß gemacht, denn das Land gefällt mir sehr gut. Sonntags abend durfte ich mit meinen Geschwistern ins Kino gehen und wir konnten Süßigkeiten kaufen. Mit 8 habe ich begonnen zu arbeiten. Nach der Schule bin ich jeden Tag zu einer Frau gegangen, um den Beruf des Schuhmachers zu lernen. Ich hatte keine Lust, weil ich spielen wollte. Trotzdem musste ich dorthin gehen. Das war damals ganz normal. Bei ihr habe ich den Beruf des Schumachersgelernt. Meine Eltern haben gedacht, dass es besser war, einen Beruf zu lernen. Ich sollte Schuhmacherin werden, und das habe ich auch geworden, bis ich 21 war. Aber ich wollte lernen. Deshalb habe ich mit 21 am Gymnasium das Abitur begonnen. Morgens habe ich gearbeitet und abends habe ich nach Maó zum Gymnasium gefahren. Mit 25 bin ich nach Mallorca gezogen, um eine Ausbildung als Lehrerin abzuschlieβen. Und jetzt bin ich Lehrerin.

Antònia Torres

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